Die wichtigsten Fachbegriffe im Laufsport
Was genau ist eigentlich ein „Negativ Split“? Was sagt die „VO₂max“ über die eigene Leistungsfähigkeit aus? Und wie hängt „Pronation“ mit dem passenden Laufschuh zusammen?
Im Laufsport wimmelt es nur so von Fachbegriffen – manche sind hilfreich, andere verwirrend. Selbst erfahrene Läufer*innen kennen nicht immer alle Definitionen oder nutzen Begriffe, ohne sie ganz genau einordnen zu können.
Das Runners Wiki soll etwas mehr Licht in den Begriffsdschungel bringen. Es bietet kurze, verständliche Erklärungen zu typischen Ausdrücken rund ums Laufen – für alle, die sich im Sprachwirrwarr des Laufsports besser zurechtfinden wollen.
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Das Abrollverhalten beschreibt, wie sich dein Fuß während der Bodenkontaktphase beim Laufen bewegt – vom Aufsetzen bis zum erneuten Abdrücken.
→ Nach dem Bodenkontakt bewegt sich der Fuß, um Belastungen aufzunehmen und den nächsten Schritt vorzubereiten.
→ Dabei spielt insbesondere die Pronation eine Rolle: Der Fuß kippt beim Abrollen in einem gewissen Maß nach innen. Das ist grundsätzlich ein natürlicher Bestandteil der Laufbewegung.
→ Wie stark und auf welche Weise ein Fuß abrollt, ist individuell unterschiedlich und hängt unter anderem von Anatomie, Bewegungsmuster und Laufgeschwindigkeit ab.
→ Begriffe wie Überpronation, Supination und Neutralpronation werden häufig verwendet, um unterschiedliche Abrollmuster zu beschreiben.
→ Das Abrollverhalten wird häufig bei Laufanalysen und der Laufschuhberatung betrachtet.
→ sh. auch Pronation, Supination, Fußaufsatz, Lauftechnik
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Dein Körper gewinnt Energie mit Hilfe von Sauerstoff.
→ Du läufst mäßig schnell, atmest gleichmäßig und kannst meist noch sprechen.
→ Dabei wird vor allem Fett als Energie verbrannt.
→ Gut für Ausdauer und Grundlagentraining.
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Alternativtraining sind andere Sportarten oder Übungen neben dem Laufen, z. B. Radfahren, Schwimmen oder Krafttraining.
→ Schont die Gelenke, verbessert die Fitness und beugt Verletzungen vor.
→ Ergänzt das Lauftraining sinnvoll. -
Dein Körper gewinnt Energie ohne Sauerstoff.
→ Du läufst sehr schnell oder sprintest.
→ Dabei wird vor allem Kohlenhydrat (Zucker) verbrannt.
→ Es entsteht Milchsäure (Laktat) → Muskeln brennen, du wirst schneller müde.
→ Wichtig für Schnelligkeit und Wettkämpfe.
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Die Außensohle ist die unterste Schicht eines Laufschuhs und steht beim Laufen in direktem Kontakt mit dem Untergrund.
→ Sie besteht meist aus abriebfestem Gummi oder speziellen Gummimischungen, die besonders beanspruchte Bereiche der Sohle schützen.
→ Profil und Material beeinflussen den Grip beziehungsweise die Bodenhaftung auf unterschiedlichen Untergründen und bei verschiedenen Wetterbedingungen.
→ Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich Außensohlen deutlich: Ein Straßenlaufschuh besitzt meist ein flacheres Profil, während Trailschuhe häufig mit ausgeprägten Stollen ausgestattet sind.
→ Nicht immer ist die gesamte Unterseite mit Gummi bedeckt. Um Gewicht zu sparen, kann bei manchen Laufschuhen ein Teil der Mittelsohle frei liegen.
→ Die Außensohle beeinflusst neben Traktion und Haltbarkeit auch das Laufgefühl, da Materialstärke und Anordnung die Flexibilität des Schuhs mitbestimmen können.
→ sh. auch Mittelsohle, Grip, Trailschuh, Laufschuh
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BIB (englisch für Lätzchen) ist die Startnummer, die du bei Wettkämpfen trägst.
→ Wird oft auf Brust oder Bauch befestigt.
→ Dient zur Identifikation und Zeitmessung während des Rennens. -
Bruttozeit ist die Zeit vom offiziellen Startsignal bis zum Überqueren der Ziellinie.
→ Auch wenn du später gestartet bist, zählt die gesamte Zeit.
→ Im Gegensatz zur Nettozeit, die ab deinem individuellen Start gemessen wird.→ sh. auch Nettozeit
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Carboloading (Kohlenhydratladen) bedeutet: Vor einem langen Wettkampf gezielt viele Kohlenhydrate essen, um die Speicher in Muskeln und Leber maximal zu füllen.
→ Ziel: Mehr Energie für Marathon & Co., um länger ohne Leistungseinbruch laufen zu können.
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Eine Carbonplatte ist ein steifes Bauteil aus Carbon beziehungsweise carbonfaserverstärktem Material, das in die Mittelsohle eines Laufschuhs integriert wird.
→ Sie kann je nach Schuhmodell durchgehend oder nur über einen Teil der Sohlenlänge verlaufen und unterschiedlich geformt sein.
→ Die Platte erhöht die Längssteifigkeit des Laufschuhs und beeinflusst damit, wie sich der Schuh beim Laufen biegt und abrollt.
→ Ihre Wirkung entsteht im Zusammenspiel mit Mittelsohlenschaum und Sohlengeometrie. Die Carbonplatte allein ist daher nicht für die Eigenschaften eines Carbonschuhs verantwortlich.
→ In modernen Wettkampfschuhen kann die gesamte Konstruktion dazu beitragen, die Laufökonomie zu verbessern. Wie groß dieser Effekt ist, hängt unter anderem vom Schuhmodell und von der Läufer ab.
→ Nicht jede Platte in einem Laufschuh besteht aus Carbon. Je nach Modell kommen beispielsweise auch Kunststoff-, Nylon- oder andere Verbundplatten zum Einsatz.
→ sh. auch Carbonschuh, Mittelsohle, Wettkampfschuh, Rocker, Laufökonomie
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Ein Carbonschuh ist ein Laufschuh mit einer in die Mittelsohle integrierten Platte aus Carbon beziehungsweise carbonfaserverstärktem Material.
→ Die Carbonplatte erhöht die Steifigkeit des Schuhs und arbeitet mit Mittelsohlenschaum und Sohlengeometrie zusammen.
→ Moderne Carbonschuhe kombinieren die Platte häufig mit leichten, reaktiven Schaumstoffen und einer ausgeprägten Rocker-Geometrie, um ein dynamisches Abrollverhalten zu unterstützen.
→ Sie werden vor allem als Wettkampfschuhe eingesetzt, sind inzwischen aber auch bei schnellen Trainingseinheiten verbreitet.
→ Carbonschuhe können die Laufökonomie verbessern. Wie stark der Effekt ausfällt, unterscheidet sich jedoch individuell und zwischen verschiedenen Schuhmodellen.
→ Nicht jeder Schuh mit einer Platte ist automatisch ein Carbonschuh. Es gibt beispielsweise auch Modelle mit Kunststoff-, Nylon- oder anderen Verbundplatten.
→ Die Carbonplatte allein macht einen Schuh nicht „schnell“ – entscheidend ist das Zusammenspiel der gesamten Schuhkonstruktion.
→ sh. auch Carbonplatte, Wettkampfschuh, Mittelsohle, Rocker, Laufökonomie
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Cool Down ist das langsame Auslaufen oder lockere Bewegen nach dem Training oder Wettkampf.
→ Hilft, den Puls langsam zu senken und die Muskeln zu entspannen.
→ Unterstützt die Regeneration und beugt Muskelkater vor. -
Core Training stärkt die Muskeln in der Körpermitte (Bauch, Rücken, Becken).
→ Verbessert Stabilität, Haltung und Lauftechnik.
→ Hilft, Verletzungen vorzubeugen und effizienter zu laufen. -
Dämpfung beschreibt, wie gut ein Laufschuh die Aufprallkräfte beim Laufen abfängt.
→ Schützt Gelenke und Muskeln vor zu viel Belastung.
→ Je mehr Dämpfung, desto weicher fühlt sich der Schuh beim Auftreten an. -
Ein Daily Trainer ist ein vielseitiger Laufschuh für das regelmäßige Training im Alltag.
→ Er ist in der Regel darauf ausgelegt, komfortabel, langlebig und für unterschiedliche Trainingseinheiten geeignet zu sein.
→ Daily Trainer kommen vor allem bei lockeren Dauerläufen und alltäglichen Trainingskilometern zum Einsatz. Je nach Modell eignen sie sich auch für längere Läufe oder etwas schnellere Einheiten.
→ Im Vergleich zu spezialisierten Wettkampfschuhen stehen meist Komfort und Vielseitigkeit stärker im Vordergrund als möglichst geringes Gewicht und maximale Geschwindigkeit.
→ Wie stark ein Daily Trainer gedämpft, stabil oder dynamisch ist, kann sich von Modell zu Modell deutlich unterscheiden.
→ Der Begriff bezeichnet keine fest definierte Schuhkategorie. Die Grenzen zu anderen Laufschuhtypen wie Max-Cushion-, Tempo- oder Allround-Schuhen sind daher fließend.
→ Für viele Läufer ist ein Daily Trainer der klassische Allrounder unter den Laufschuhen.
→ sh. auch Laufschuh, Dämpfung, Wettkampfschuh, Max Cushion, Tempo Trainer
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Dehnen/Stretching ist das Dehnen der Muskeln, um Beweglichkeit und Flexibilität zu verbessern.
→ Vor dem Laufen: eher dynamisch (bewegtes Dehnen).
→ Nach dem Laufen: eher statisch (längeres Halten), um Regeneration zu fördern.
→ Hilft, Verletzungen vorzubeugen und die Muskeln geschmeidig zu halten.→ sh. auch Stretching
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DNF und DNS sind Abkürzungen aus dem Wettkampfsport:
DNF = Did Not Finish → Du hast das Rennen nicht beendet.
DNS = Did Not Start → Du bist nicht zum Start erschienen.
Beide werden in Ergebnislisten verwendet, um den Status von Teilnehmern zu zeigen.
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Ein Even Split bedeutet, dass du einen Lauf oder Wettkampf über die gesamte Distanz in einem möglichst gleichmäßigen Tempo läufst.
→ Die einzelnen Abschnitte – zum Beispiel die beiden Hälften eines Halbmarathons oder Marathons – werden in annähernd gleicher Zeit absolviert.
→ Ein Even Split setzt eine gute Tempokontrolle und realistische Renneinteilung voraus.
→ Kleinere Schwankungen im Tempo sind völlig normal, etwa durch Anstiege, Gefälle, Wind oder Verpflegungsstopps. Entscheidend ist die insgesamt gleichmäßige Renneinteilung.
→ Beispiel: Du läufst einen Halbmarathon in 2:00 Stunden und benötigst für beide Hälften jeweils ungefähr 1:00 Stunde – das entspricht einem Even Split.
→ Das Gegenteil sind Negative Split und Positive Split: Dabei ist die zweite Hälfte schneller beziehungsweise langsamer als die erste.
→ sh. auch Negative Split, Positive Split, Pace
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Everesting bedeutet, dass du durch wiederholtes Hinauf- und Hinunterlaufen eines Anstiegs so viele Höhenmeter sammelst, bis du die Höhe des Mount Everest erreicht hast – 8.848 Meter.
→ Extrem herausfordernd, körperlich wie mental.
→ Bekannt aus dem Radsport, aber auch unter Berg- und Trailläufern beliebt. -
Fartlek (schwedisch für „Fahrtspiel“) ist eine Trainingsmethode, bei der Laufgeschwindigkeit und Intensität ständig wechseln.
→ Mischung aus schnellen Abschnitten und lockeren Erholungsphasen, oft spontan nach Gefühl oder Gelände.
→ Fördert Ausdauer, Schnelligkeit und macht das Training abwechslungsreich.
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Faszienrolle ist eine feste Schaumstoffrolle, mit der du deine Muskeln und das Bindegewebe (Faszien) massieren kannst.
→ Hilft, Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu fördern.
→ Unterstützt die Regeneration und kann Verletzungen vorbeugen. -
Der Fersenhalt beschreibt, wie sicher die Ferse beim Laufen im hinteren Bereich des Laufschuhs sitzt.
→ Bei gutem Fersenhalt bleibt die Ferse stabil im Schuh, ohne stark nach oben zu rutschen oder seitlich zu verrutschen.
→ Beeinflusst wird der Fersenhalt unter anderem durch Passform, Fersenkappe, Polsterung und Schnürung des Laufschuhs.
→ Ist der Halt zu gering, kann die Ferse im Schuh rutschen. Dadurch können Reibung, Druckstellen oder Blasen entstehen.
→ Ein sehr enger oder stark gepolsterter Fersenbereich bedeutet jedoch nicht automatisch besseren Halt. Entscheidend ist, dass der Schuh zur individuellen Form deiner Ferse passt.
→ Mit einer angepassten Schnürtechnik, beispielsweise der Marathonschnürung, lässt sich der Fersenhalt bei manchen Laufschuhen verbessern.
→ sh. auch Passform, Schnürung, Marathonschnürung, Fersenkappe, Laufschuh
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Die Fersenkappe ist der hintere Bereich eines Laufschuhs, der die Ferse umschließt und ihr Halt geben soll.
→ Sie trägt dazu bei, die Ferse im Schuh zu führen und seitliche Bewegungen zu begrenzen.
→ Je nach Laufschuh kann die Fersenkappe fest und stark strukturiert oder weich und flexibel konstruiert sein.
→ Häufig ist der Bereich zusätzlich gepolstert, um den Tragekomfort zu erhöhen und Reibung zu reduzieren.
→ Form, Höhe und Festigkeit der Fersenkappe beeinflussen den Fersenhalt und die Passform eines Laufschuhs.
→ Eine feste Fersenkappe bedeutet nicht automatisch besseren Halt. Entscheidend ist, dass ihre Form zur individuellen Ferse passt und keine unangenehmen Druckstellen verursacht.
→ Die Fersenkappe sollte nicht mit dem Fersenkragen verwechselt werden: Dieser bezeichnet den oberen Abschluss des Schuhs rund um die Ferse und den Knöchel.
→ sh. auch Fersenhalt, Fersenkragen, Passform, Schnürung, Laufschuh
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Der Fersenkragen ist der obere Abschluss eines Laufschuhs rund um die Ferse und den Knöchel.
→ Er umschließt den hinteren Teil des Fußes und trägt zu Halt, Passform und Tragekomfort bei.
→ Je nach Laufschuh kann der Fersenkragen stärker gepolstert oder bewusst dünn und minimalistisch gestaltet sein.
→ Form, Höhe und Polsterung beeinflussen, wie eng der Schuh an Ferse und Knöchel anliegt und ob beim Laufen Reibung oder Druckstellen entstehen.
→ Ein gut passender Fersenkragen sollte sicheren Halt unterstützen, ohne unangenehm zu drücken oder an der Achillessehne zu reiben.
→ Der Fersenkragen ist nicht mit der Fersenkappe gleichzusetzen: Die Fersenkappe ist die strukturgebende Konstruktion im hinteren Schuhbereich, während der Fersenkragen dessen oberen Abschluss bildet.
→ sh. auch Fersenkappe, Fersenhalt, Passform, Laufschuh
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Fersenlauf bedeutet, dass du beim Laufen zuerst mit der Ferse aufsetzt.
→ Oft bei langsamen Läufern oder beim Gehen.
→ Kann zu mehr Aufprallbelastung auf Gelenke führen.
→ Nicht optimal für effizientes und gelenkschonendes Laufen.→ sh. auch Vorfußlauf + Mittelfußlauf
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Der Fußaufsatz beschreibt, mit welchem Bereich des Fußes du beim Laufen zuerst den Boden berührst.
→ Unterschieden wird meist zwischen Fersen-, Mittelfuß- und Vorfußaufsatz.
→ Beim Fersenaufsatz berührt die Ferse zuerst den Boden, beim Mittelfußaufsatz setzt der Fuß vergleichsweise flach auf und beim Vorfußaufsatz erfolgt der erste Bodenkontakt über den vorderen Bereich des Fußes.
→ Welcher Fußaufsatz entsteht, hängt unter anderem von Lauftempo, individuellem Laufstil, Körperbau, Untergrund und Schuhwerk ab.
→ Es gibt nicht den einen Fußaufsatz, der für alle Läufer grundsätzlich „richtig“ ist. Auch ein Fersenaufsatz ist nicht automatisch ein Zeichen für eine schlechte Lauftechnik.
→ Der Fußaufsatz ist nicht mit dem Abrollverhalten gleichzusetzen: Er beschreibt den ersten Bodenkontakt, während das Abrollverhalten die anschließende Bewegung des Fußes während der Bodenkontaktphase bezeichnet.
→ sh. auch Abrollverhalten, Lauftechnik, Pronation, Vorfußlauf, Mittelfußlauf, Fersenlauf
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GA1 (Grundlagenausdauer 1) ist der Bereich im Training, in dem du locker und lange laufen kannst, ohne dich stark anzustrengen.
→ Herzfrequenz ist niedrig bis moderat.
→ Ziel: Ausdauer aufbauen und Fettverbrennung fördern.→ sh. auch Grundlagenausdauer und GA2
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GA2 (Grundlagenausdauer 2) ist ein etwas schnelleres Ausdauertraining als GA1, bei dem du dich schon mehr anstrengst, aber noch ohne Atemnot läufst.
→ Herzfrequenz liegt im mittleren Bereich.
→ Verbessert deine Wettkampftempo-Ausdauer und erhöht die Leistungsfähigkeit.→ sh. auch Grundlagenausdauer und GA1
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Gel ist ein konzentriertes Energieprodukt in flüssiger oder gelartiger Form, das meist aus Kohlenhydraten besteht.
→ Wird während langer Läufe oder Wettkämpfe eingenommen.
→ Liefert schnelle Energie, wenn die körpereigenen Speicher nachlassen.
→ Wichtig: Mit etwas Wasser einnehmen, um Magenprobleme zu vermeiden. -
Grip bezeichnet die Bodenhaftung eines Laufschuhs auf dem jeweiligen Untergrund.
→ Ein guter Grip soll verhindern, dass der Fuß beim Aufsetzen, Abdrücken oder bei Richtungswechseln unnötig wegrutscht.
→ Entscheidend sind vor allem Material, Gummimischung und Profil der Außensohle.
→ Wie viel Grip ein Schuh bietet, hängt auch vom Untergrund und den Bedingungen ab. Nässe, Schlamm, Schnee, Felsen oder loser Untergrund stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen.
→ Bei Trailschuhen sorgen häufig ausgeprägte Stollen (Lugs) für zusätzliche Bodenhaftung auf weichem oder unebenem Gelände.
→ Mehr beziehungsweise tieferes Profil bedeutet nicht automatisch besseren Grip. Die Außensohle muss zum jeweiligen Untergrund und Einsatzzweck passen.
→ Grip wird häufig auch als Traktion bezeichnet, wobei beide Begriffe im Laufbereich meist weitgehend synonym verwendet werden.
→ sh. auch Außensohle, Trailschuh, Lugs, Traktion
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Grundlagenausdauer ist die Fähigkeit, lang und locker zu laufen, ohne schnell müde zu werden.
→ Trainierst du meist mit niedrigem Tempo und niedriger Herzfrequenz.
→ Wichtig für eine stabile Ausdauerbasis und Verletzungsprophylaxe. -
Halbmarathon ist ein Lauf über die halbe Marathon-Distanz, also 21,0975 Kilometer.
→ Beliebter Wettkampf für Läufer, die sich auf längere Distanzen vorbereiten wollen.
→ Gute Mischung aus Ausdauer und Tempo.
→ Perfekt für Einsteiger in den Langstreckenlauf. -
Herzfrequenz ist die Anzahl deiner Herzschläge pro Minute (bpm).
→ Zeigt, wie stark dein Herz-Kreislauf-System gerade arbeitet.
→ Hilft, das Training zu steuern – z. B. für Grundlagenausdauer (niedrige HF) oder Intervalltraining (hohe HF).→ sh. auch HF max.
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HF max. (maximale Herzfrequenz) ist die höchste Anzahl Herzschläge pro Minute, die du bei maximaler Anstrengung erreichen kannst.
→ Wird oft genutzt, um Trainingsbereiche (z. B. 70 % der HF max.) festzulegen.
→ Richtwert-Formel: 220 – Alter (nur grob, individuell unterschiedlich).→ sh. auch Herzfrequenz
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HVF Status steht für Herzfrequenzvariabilität (englisch: Heart Rate Variability, HRV).
→ Zeigt, wie gut sich dein Körper vom Training erholt hat.
→ Hohe Variabilität = guter Erholungszustand; niedrige = Stress oder Müdigkeit.
→ Hilft, Training besser zu planen und Überlastung zu vermeiden. -
Intervalle/Intervalltraining sind kurze, schnelle Laufabschnitte, die mit langsamen Erholungsphasen abwechseln.
→ Beispiel: 4 x 400 Meter schnell laufen, dazwischen locker joggen.
→ Ziel: Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer verbessern. -
Isotonisches Getränk (Iso) ist ein Sportgetränk, das ähnlich viele Salze und Zucker enthält wie dein Blut.
→ Wird schnell vom Körper aufgenommen.
→ Hilft, Flüssigkeit, Energie und Mineralien während des Laufens schnell zu ersetzen. -
Kadenz ist die Anzahl der Schritte, die du pro Minute machst (Schrittfrequenz).
→ Eine hohe Kadenz (ca. 170–180 Schritte pro Minute) gilt als effizienter und schonender für die Gelenke.
→ Hilft, den Laufstil zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen.→ sh. auch Schrittfrequenz
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Krafttraining stärkt gezielt Muskeln, Sehnen und Gelenke, die beim Laufen beansprucht werden.
→ Verbessert Laufleistung, Stabilität und Verletzungsprävention.
→ Beispiele: Kniebeugen, Ausfallschritte, Rumpfübungen.
→ Ergänzt das Ausdauertraining sinnvoll. -
Krampf ist eine plötzliche, unkontrollierbare Muskelverkrampfung, die oft sehr schmerzhaft ist.
→ Ursache: Überlastung, Flüssigkeits- oder Mineralstoffmangel (z. B. Magnesium).
→ Führt dazu, dass der Muskel sich nicht mehr entspannt.
→ Passiert häufig bei langer oder intensiver Belastung. -
Laktat ist ein Stoff, der entsteht, wenn dein Körper bei hoher Belastung ohne genug Sauerstoff Energie produziert.
→ Es sammelt sich in den Muskeln an und kann zu Muskelbrennen und Ermüdung führen.
→ Gleichzeitig ist Laktat auch eine wichtige Energiequelle für den Körper.→ sh. auch Laktattest
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Laktattest ist ein Leistungstest, bei dem während steigender Belastung der Laktatgehalt im Blut gemessen wird.
→ Zeigt, wie dein Körper auf unterschiedliche Intensitäten reagiert.
→ Hilft, Trainingsbereiche (z. B. Grundlagenausdauer, Schwelle) genau festzulegen.
→ Wird oft im Labor oder bei Sportmedizinern durchgeführt.→ sh. auch Laktat
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Lauf-ABC sind technische Laufübungen, die den Laufstil, die Koordination und die Muskulatur verbessern.
→ Beispiele: Kniehebelauf, Anfersen, Hopserlauf.
→ Fördert Effizienz, Geschwindigkeit und beugt Verletzungen vor. -
Laufökonomie beschreibt, wie effizient du beim Laufen Energie verbrauchst.
→ Je besser die Laufökonomie, desto weniger Energie brauchst du für eine bestimmte Geschwindigkeit.
→ Verbessert durch Technik, Kraft und Ausdauertraining. -
Ein Laufschuh ist ein speziell für das Laufen entwickelter Sportschuh, dessen Aufbau auf die wiederkehrenden Bewegungen und Belastungen beim Laufen ausgelegt ist.
→ Zu seinen wichtigsten Bestandteilen gehören Obermaterial, Zehenbox, Mittelsohle und Außensohle.
→ Je nach Modell unterscheiden sich Laufschuhe unter anderem in Dämpfung, Sprengung, Gewicht, Stabilität, Passform und Sohlengeometrie.
→ Es gibt unterschiedliche Laufschuhtypen – beispielsweise Daily Trainer, Wettkampfschuhe und Trailschuhe – die für verschiedene Einsatzzwecke konzipiert sind.
→ Welcher Laufschuh zu dir passt, hängt unter anderem von Fußform, persönlichem Komfort, Einsatzbereich und individuellen Vorlieben ab.
→ Teurer, stärker gedämpft oder technisch aufwendiger bedeutet nicht automatisch besser. Entscheidend ist vor allem, dass der Schuh zu dir und seinem vorgesehenen Einsatz passt.
→ Laufschuhe haben keine allgemeingültige Kilometerzahl, nach der sie zwingend ausgetauscht werden müssen. Verschleiß und Lebensdauer können individuell stark variieren.
→ sh. auch Zehenbox, Dämpfung, Sprengung, Mittelsohle, Außensohle, Daily Trainer, Wettkampfschuh, Trailschuh
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Lauftechnik beschreibt die Art und Weise, wie sich dein Körper beim Laufen bewegt.
→ Dazu gehören unter anderem Körperhaltung, Armbewegung, Fußaufsatz, Schrittlänge, Schrittfrequenz und Bewegungsablauf.
→ Eine gute Lauftechnik soll einen flüssigen, effizienten und möglichst ökonomischen Bewegungsablauf ermöglichen.
→ Dabei gibt es nicht die eine „perfekte“ Lauftechnik, die für alle Läufer gleichermaßen gilt. Körperbau, Lauftempo, Erfahrung und individuelle Bewegungsmuster spielen eine Rolle.
→ Trainieren lässt sich die Lauftechnik beispielsweise durch Lauf-ABC, Steigerungsläufe und gezielte Technikübungen.
→ Veränderungen an der eigenen Lauftechnik sollten nicht erzwungen werden. Nicht jeder vermeintliche „Fehler“ muss automatisch korrigiert werden.
→ sh. auch Lauf-ABC, Schrittfrequenz, Steigerungslauf, Laufökonomie
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Lugs sind die profilartigen Stollen auf der Außensohle eines Trailschuhs, die für zusätzlichen Grip auf unbefestigtem Untergrund sorgen sollen.
→ Sie können sich je nach Trailschuh in Höhe, Form, Anordnung und Abstand deutlich unterscheiden.
→ Tiefere und weiter auseinanderliegende Lugs eignen sich häufig für weiche, matschige oder lose Untergründe, da sie sich stärker in den Boden eingraben und Schlamm leichter abgeben können.
→ Flachere Lugs kommen häufig bei Schuhen für feste Waldwege, Schotter oder gemischte Untergründe zum Einsatz.
→ Nicht nur die Tiefe der Lugs bestimmt den Grip. Auch Gummimischung, Anordnung und Beschaffenheit des Untergrunds spielen eine wichtige Rolle.
→ Auf Asphalt können stark ausgeprägte Lugs weniger komfortabel sein und sich schneller abnutzen.
→ Im Deutschen werden Lugs meist als Stollen bezeichnet.
→ sh. auch Grip, Außensohle, Trailschuh
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Longrun ist ein langer Trainingslauf deutlich über deiner gewohnten Distanz.
→ Trainiert die Ausdauer, Fettverbrennung und mentale Stärke.
→ Wichtiger Bestandteil der Vorbereitung auf Halbmarathon, Marathon oder Ultras. -
Die Major-Serie bezeichnet die sieben weltweit größten und renommiertesten Marathonläufe:
Boston Marathon
London Marathon
Berlin Marathon
Chicago Marathon
New York City Marathon
Tokyo Marathon
Sydney Marathon (neu seit 2025)
→ Läufer messen sich hier auf höchstem Niveau.
→ Besonders beliebt für Bestzeiten, Prestige und Weltrekorde. -
„Der Mann mit dem Hammer“ beschreibt den Moment, wenn du während eines langen Laufs plötzlich plötzlich völlig erschöpft bist und keine Kraft mehr hast.
→ Meist kurz vor dem Ziel.
→ Ursache: Die Energiespeicher (Glykogen) sind leer, der Körper „streikt“.
→ Man fühlt sich, als würde man gegen eine unsichtbare Wand laufen. -
Marathon ist ein Lauf über die Distanz von 42,195 Kilometern.
→ Ursprung: Historischer Lauf eines Boten aus der griechischen Antike.
→ Große Herausforderung für Ausdauer, oft mit spezieller Vorbereitung.
→ Sehr beliebt bei Läufern weltweit als Wettkampf oder persönliche Herausforderung. -
Die Marathonschnürung ist eine spezielle Schnürtechnik, die den Halt der Ferse im Laufschuh verbessern kann.
→ Dabei werden die zusätzlichen obersten Schnürösen des Laufschuhs genutzt, um auf beiden Seiten kleine Schlaufen zu bilden, durch die die Schnürsenkel anschließend geführt werden.
→ Dadurch kann der Fuß im hinteren Bereich fester im Schuh fixiert und ein Hochrutschen der Ferse reduziert werden.
→ Trotz ihres Namens ist die Marathonschnürung nicht nur für Marathonläufe gedacht, sondern kann unabhängig von der Laufdistanz verwendet werden.
→ Sie wird auch als Fersenschnürung, Heel Lock oder Runner’s Knot bezeichnet.
→ Die Schnürung sollte nicht zu fest gezogen werden. Entstehen Druckstellen, Schmerzen oder Taubheitsgefühle, sollte sie gelockert oder anders angepasst werden.
→ Eine Marathonschnürung kann die Passform eines Schuhs optimieren, aber einen grundsätzlich schlecht passenden Laufschuh nicht ausgleichen.
→ sh. auch Schnürung, Passform, Fersenhalt, Laufschuh
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Max Cushion bezeichnet Laufschuhe mit einer besonders ausgeprägten Dämpfung und meist sehr hoher Mittelsohle.
→ Ziel ist vor allem ein komfortables und stark gedämpftes Laufgefühl.
→ Max-Cushion-Schuhe werden häufig für lockere Dauerläufe, lange Läufe und regenerative Einheiten genutzt.
→ Typisch ist eine hohe Stack Height, also viel Material zwischen Fuß und Boden. Wie weich oder fest sich der Schuh tatsächlich anfühlt, hängt jedoch vom verwendeten Mittelsohlenschaum und der Konstruktion ab.
→ Viel Dämpfung bedeutet deshalb nicht automatisch, dass ein Laufschuh besonders weich ist.
→ Durch moderne, leichte Schaumstoffe können Max-Cushion-Schuhe trotz ihrer hohen Sohlen mittlerweile vergleichsweise leicht und dynamisch sein.
→ „Max Cushion“ ist keine einheitlich definierte technische Kategorie. Welche Schuhe darunter eingeordnet werden, kann sich je nach Hersteller und Anbieter unterscheiden.
→ sh. auch Dämpfung, Mittelsohle, Stack Height, Daily Trainer, Laufschuh
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Mittelfußlauf bedeutet, dass du beim Laufen mit dem Mittelfuß zuerst aufsetzt, also weder nur mit der Ferse noch nur mit dem Vorfuß.
→ Bietet eine gute Mischung aus Dämpfung und Stabilität.
→ Unterstützt eine effiziente und gelenkschonende Lauftechnik.→ sh. auch Vorfußlauf + Fersenlauf
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Die Mittelsohle ist die Materialschicht zwischen dem Fuß beziehungsweise der Innensohle und der Außensohle eines Laufschuhs.
→ Sie hat großen Einfluss darauf, wie sich ein Laufschuh beim Laufen anfühlt.
→ Ihre wichtigste Aufgabe besteht darin, beim Aufkommen Kräfte zu dämpfen und – abhängig von Material und Konstruktion – Energie für den nächsten Schritt zurückzugeben.
→ Mittelsohlen bestehen meist aus speziellen Schaummaterialien, deren Eigenschaften sich hinsichtlich Dämpfung, Gewicht, Festigkeit und Reaktivität unterscheiden.
→ Auch die Höhe und Geometrie der Mittelsohle beeinflussen das Laufgefühl und die Eigenschaften eines Laufschuhs.
→ Bei manchen Laufschuhen sind in die Mittelsohle zusätzliche Elemente wie Carbonplatten, Kunststoffplatten oder stabilisierende Komponenten integriert.
→ Die Mittelsohle ist maßgeblich für Eigenschaften wie Dämpfung, Stabilität und Dynamik, lässt sich aber nicht unabhängig vom restlichen Aufbau des Schuhs betrachten.
→ sh. auch Außensohle, Dämpfung, Stack Height, Carbonplatte, Laufschuh
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Du läufst die zweite Hälfte eines Rennens schneller als die erste.
→ Ziel: Energie sparen am Anfang, am Ende stärker und schneller sein.
→ sh. auch Positiv Split
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Nettozeit ist die Zeit, die du tatsächlich vom Moment deines persönlichen Starts bis zum Ziel benötigst.
→ Misst genau deine eigene Laufzeit.
→ Besonders wichtig bei großen Läufen mit vielen Teilnehmern, wo du nicht direkt vorne starten kannst.→ sh. auch Bruttozeit
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Nüchternlauf bedeutet, dass du morgens ohne vorher etwas zu essen laufen gehst.
→ Ziel: Den Körper lernen, mehr Fett als Energie zu verbrennen.
→ Wird oft für die Grundlagenausdauer genutzt.
→ Nicht für jeden geeignet, da die Leistung niedriger sein kann. -
Open Window beschreibt die Zeit nach intensivem Training oder Wettkampf, in der dein Immunsystem vorübergehend geschwächt ist.
→ In diesem „offenen Fenster“ bist du anfälliger für Krankheiten wie Erkältungen.
→ Deshalb ist Erholung und gute Ernährung danach besonders wichtig. -
Pace ist das Tempo, also die Zeit, die für einen Kilometer benötigt wird. Je niedriger die Pace-Zahl, desto schneller läuft man.
Wird oft verwendet, um das Lauftempo zu planen oder sich mit anderen zu vergleichen
Pace = Laufzeit ÷ Strecke
(z. B. 50 Minuten für 10 km = 5:00 min/km)
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Pacemaker ist ein Läufer, der bei einem Rennen das Tempo vorgibt, damit andere leichter ihre Zielzeit erreichen.
→ Läuft meist gleichmäßig und kontrolliert.
→ Hilft, Energie richtig einzuteilen und neue Bestzeiten zu schaffen. -
Die Passform beschreibt, wie ein Laufschuh am Fuß sitzt und wie gut seine Form zu deinem Fuß passt.
→ Entscheidend sind unter anderem Länge, Breite, Zehenbox, Fersenhalt und das Volumen des Schuhs.
→ Ein gut passender Laufschuh sollte ausreichend Platz bieten, ohne dass der Fuß im Schuh rutscht oder unnötig eingeengt wird.
→ Besonders vor den Zehen sollte genügend Platz vorhanden sein, da sich der Fuß beim Laufen bewegt und bei längerer Belastung anschwellen kann.
→ Die passende Größe kann je nach Hersteller und Modell unterschiedlich ausfallen. Deine übliche Schuhgröße ist daher nur eine Orientierung.
→ Auch die individuelle Fußform spielt eine wichtige Rolle: Ein Laufschuh, der einer Person perfekt passt, kann für eine andere ungeeignet sein.
→ Die Passform sollte deshalb immer am eigenen Fuß und möglichst unter laufähnlicher Belastung beurteilt werden.
→ sh. auch Laufschuh, Zehenbox, Schnürung, Fersenhalt
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PB steht für Personal Best, also deine persönliche Bestzeit bei einem Rennen oder einer Distanz.
→ Zeigt deinen schnellsten Lauf über eine bestimmte Strecke.
→ Läufer feiern oft, wenn sie ihre PB verbessern. -
Die PECH-Regel ist eine Erste-Hilfe-Regel bei Sportverletzungen:
P = Pause (Sofort stoppen)
E = Eis (Kühlen, um Schwellung zu reduzieren)
C = Compression (Druckverband anlegen)
H = Hochlagern (Bein oder Arm hochlegen)
→ Hilft, Schmerzen und Schwellungen schnell zu verringern.
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Plantarfasziitis ist eine schmerzhafte Entzündung der Sehnenplatte unter dem Fuß.
→ Typische Ursache: Überlastung beim Laufen.
→ Führt zu Schmerzen an der Fußsohle, besonders morgens oder nach längerem Sitzen.
→ Wichtig: Schonung, Dehnen und gutes Schuhwerk. -
Plyometrie sind explosive Sprung- und Schnellkraftübungen.
→ Trainiert deine Muskeln, schnell Kraft zu entwickeln.
→ Verbessert Schnelligkeit, Sprungkraft und Laufleistung. -
Du läufst die erste Hälfte des Rennens schneller als die zweite.
→ Oft passiert bei zu schnellem Start – am Ende wirst du langsamer.
→ Kann zu Einbruch oder Erschöpfung führen.
→ sh. auch Negativ Split
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Pronation beschreibt, wie dein Fuß beim Laufen nach innen rollt, wenn er den Boden berührt.
→ Eine normale Pronation hilft, den Aufprall abzufedern.
→ Zu starke oder zu schwache Pronation kann zu Verletzungen führen und beeinflusst die Wahl der Laufschuhe.→ sh. auch Supination
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Puls ist die Anzahl der Herzschläge pro Minute.
→ Zeigt, wie stark dein Herz-Kreislauf-System beim Laufen arbeitet.
→ Wird genutzt, um das Training zu steuern – z. B. locker (niedriger Puls) oder intensiv (hoher Puls). -
Regeneration ist die Erholungsphase nach dem Training, in der sich dein Körper wieder aufbaut und stärkt.
→ Wichtig für Muskelreparatur, Energieauffüllung und Vermeidung von Verletzungen.
→ Dazu gehören Schlaf, Ernährung, Dehnen und Pausen. -
REKOM steht für Regeneration und Kompensation.
→ Es beschreibt Maßnahmen nach dem Training, um den Körper zu erholen und das Gleichgewicht wiederherzustellen.
→ Dazu gehören Dehnen, lockeres Laufen, Massage oder Entspannungstechniken.
→ Wichtig, um Verletzungen vorzubeugen und Leistungsfähigkeit zu erhalten. -
REM-Schlafphase ist eine Schlafphase, in der dein Gehirn besonders aktiv ist und du träumst.
→ Wichtig für Erholung, Gedächtnis und Muskelregeneration.
→ Im Laufsport hilft guter REM-Schlaf, dass du dich schneller von Training erholst und leistungsfähig bleibst. -
Ein Rocker bezeichnet die gebogene Sohlengeometrie eines Laufschuhs, bei der insbesondere der vordere und teilweise auch der hintere Sohlenbereich nach oben gezogen ist.
→ Durch diese Form entsteht beim Laufen eine rollende Bewegung von der Landung bis zum Abstoß.
→ Besonders der nach oben gebogene Vorfußbereich, der sogenannte Toe Spring, kann den Übergang über den Vorfuß unterstützen.
→ Wie stark der Rocker spürbar ist, hängt unter anderem von Form, Position und Steifigkeit der Sohle ab.
→ Rocker-Konstruktionen finden sich sowohl in Daily Trainern und Max-Cushion-Schuhen als auch in modernen Wettkampfschuhen.
→ Bei Carbonschuhen arbeitet die Rocker-Geometrie häufig mit reaktivem Mittelsohlenschaum und Carbonplatte zusammen.
→ Ein stärker ausgeprägter Rocker ist nicht automatisch besser. Wie angenehm und natürlich sich die Geometrie anfühlt, ist individuell und vom jeweiligen Laufstil abhängig.
→ sh. auch Mittelsohle, Carbonschuh, Max Cushion
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Ruhepuls ist die Anzahl deiner Herzschläge pro Minute, wenn du ganz entspannt und ruhig bist – zum Beispiel morgens nach dem Aufwachen.
→ Ein niedriger Ruhepuls ist oft ein Zeichen für gute Ausdauerfitness.
→ Läufer haben meist einen niedrigeren Ruhepuls als Nicht-Sportler. -
Runnershigh ist ein Gefühl von Glück, Euphorie und Leichtigkeit, das beim oder nach dem Laufen auftreten kann.
→ Ursache sind körpereigene Botenstoffe wie Endorphine.
→ Es macht das Laufen besonders motivierend und angenehm. -
Die Schnürung bezeichnet die Art und Weise, wie ein Laufschuh mithilfe der Schnürsenkel am Fuß fixiert wird.
→ Sie beeinflusst, wie sicher und komfortabel der Fuß im Schuh sitzt und kann die Passform gezielt verändern.
→ Je nach Schnürtechnik lässt sich beispielsweise mehr Platz im Vorfuß schaffen, Druck auf dem Spann reduzieren oder der Halt an der Ferse verbessern.
→ Eine bekannte Variante ist die Marathonschnürung (auch Runner’s Knot oder Fersenschnürung), bei der die zusätzlichen Schnürösen genutzt werden, um den Fersenhalt zu erhöhen.
→ Die Schnürung sollte fest genug sein, um sicheren Halt zu geben, den Fuß aber nicht unangenehm einzuengen oder Druckstellen zu verursachen.
→ Auch Form, Material und Elastizität der Schnürsenkel sowie die Konstruktion der Ösen können beeinflussen, wie gut sich ein Laufschuh anpassen lässt.
→ sh. auch Passform, Fersenhalt, Zehenbox, Marathonschnürung
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Schrittfrequenz ist die Anzahl der Schritte, die du pro Minute machst.
→ Wird oft in Schritten pro Minute (SPM) gemessen.
→ Eine höhere Schrittfrequenz kann effizienteres und verletzungsärmeres Laufen fördern.→ sh. auch Kadenz
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Schwelle bezeichnet die Belastungsgrenze, bei der dein Körper beginnt, vermehrt Laktat (Milchsäure) zu produzieren.
→ Läufst du unter der Schwelle, kannst du lange durchhalten.
→ Läufst du darüber, wirst du schnell müde.
→ Training an oder knapp unter der Schwelle verbessert deine Ausdauer und Leistung. -
Shin Splints sind Schmerzen an der Schienbein-Innenseite, die beim oder nach dem Laufen auftreten.
→ Ursache: Überlastung der Muskeln und Sehnen am Schienbein.
→ Häufig bei ungewohntem oder zu intensivem Training.
→ Wichtig: Pause, Dehnen und richtiges Schuhwerk. -
Skippings sind schnelle, leichte Laufübungen, bei denen du abwechselnd die Knie hochziehst und schnell über den Boden „springst“.
→ Verbessern Koordination, Beinmuskulatur und Lauftechnik.
→ sh. auch Lauf-ABC -
Split bezeichnet die Zeit, die du für einen bestimmten Abschnitt (z. B. 1 km oder 5 km) innerhalb eines Laufs brauchst.
→ Hilft, dein Tempo zu kontrollieren und den Rennverlauf zu analysieren.
Beispiel: 1. km = 5:10 min, 2. km = 5:05 min usw. -
Sprengung ist der Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorderfuß in einem Laufschuh.
→ Wird in Millimetern angegeben.
→ Hohe Sprengung (z. B. 10 mm) entlastet oft die Waden und Achillessehne.
→ Niedrige Sprengung (z. B. 4 mm) fördert eher einen natürlichen, flachen Laufstil. -
Sprint bezeichnet einen sehr kurzen Lauf mit sehr hoher bis maximaler Geschwindigkeit.
→ Du läufst nahezu oder tatsächlich so schnell, wie du kannst.
→ Typische Sprintdistanzen sind 60, 100, 200 oder 400 Meter.
→ Im Lauftraining werden Sprints meist über kurze Strecken eingesetzt, um Schnelligkeit, Explosivität und Lauftechnik zu verbessern.
→ Anders als bei längeren Läufen steht nicht die Ausdauer, sondern die maximale Geschwindigkeit im Vordergrund.
→ sh. auch Intervalle, anaerob
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Die Stack Height beschreibt die Höhe des Materials zwischen deinem Fuß und dem Boden bei einem Laufschuh.
→ Gemessen wird sie in Millimetern und üblicherweise getrennt an Ferse und Vorfuß.
→ Eine hohe Stack Height bedeutet, dass sich mehr Material unter dem Fuß befindet. Sie ist typisch für viele stark gedämpfte beziehungsweise Max-Cushion-Schuhe.
→ Eine niedrige Stack Height sorgt für weniger Abstand zum Boden, bedeutet aber nicht automatisch, dass ein Schuh kaum gedämpft ist.
→ Die Differenz zwischen der Stack Height an Ferse und Vorfuß ergibt die Sprengung (Drop) des Laufschuhs.
→ Beispiel: Beträgt die Stack Height an der Ferse 40 mm und am Vorfuß 32 mm, hat der Schuh eine Sprengung von 8 mm.
→ Die Stack Height allein sagt nicht aus, wie weich, stabil oder komfortabel ein Laufschuh ist. Dafür spielen unter anderem Mittelsohlenmaterial und Sohlengeometrie eine Rolle.
→ sh. auch Sprengung, Mittelsohle, Dämpfung, Max Cushion
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Ein Steigerungslauf ist ein kurzer Laufabschnitt, bei dem du dein Tempo kontrolliert und kontinuierlich erhöhst.
→ Du startest locker und wirst nach und nach schneller, bis du eine hohe, aber nicht maximale Geschwindigkeit erreichst.
→ Wichtig ist nicht das maximale Tempo, sondern eine lockere, kontrollierte und technisch saubere Laufbewegung.
→ Steigerungsläufe werden häufig über etwa 60 bis 100 Meter absolviert und können nach einem lockeren Lauf oder als Teil des Aufwärmens vor einer intensiveren Einheit eingebaut werden.
→ Sie dienen unter anderem dazu, Schnelligkeit, Lauftechnik und Laufökonomie zu trainieren und den Körper auf höhere Geschwindigkeiten vorzubereiten.
→ Im Englischen wird häufig der Begriff Stride verwendet.
→ sh. auch Stride, Sprint, Lauf-ABC
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Strava ist eine App und Online-Plattform für Läufer und Radfahrer, um Trainings aufzuzeichnen, auszuwerten und mit anderen zu teilen.
→ Nutzt GPS-Daten von Uhr oder Smartphone.
→ Bietet Statistiken, Routen, Segmente und Community-Funktionen. -
Streak bedeutet, dass du an mehreren aufeinanderfolgenden Tagen läufst, ohne eine Pause einzulegen.
→ Beispiel: „Run Streak“ = jeden Tag mindestens eine bestimmte Distanz oder Zeit laufen.
→ Motivationstrick, kann aber auch Überlastung riskieren, wenn keine Erholung eingeplant wird. -
Stretching/Dehnen ist das Dehnen der Muskeln, um Beweglichkeit und Flexibilität zu verbessern.
→ Vor dem Laufen: eher dynamisch (bewegtes Dehnen).
→ Nach dem Laufen: eher statisch (längeres Halten), um Regeneration zu fördern.
→ Hilft, Verletzungen vorzubeugen und die Muskeln geschmeidig zu halten.→ sh. auch Dehnen
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Ein Stride ist eine kurze, kontrollierte Beschleunigung, meist über etwa 60 bis 100 Meter oder 15 bis 30 Sekunden.
→ Du steigerst dein Tempo allmählich bis zu einer hohen, aber nicht maximalen Geschwindigkeit und läufst anschließend wieder locker aus.
→ Im Gegensatz zum Sprint geht es nicht darum, so schnell wie möglich zu laufen. Die Bewegung soll locker, kontrolliert und technisch sauber bleiben.
→ Strides werden häufig nach einem lockeren Lauf oder vor einer intensiveren Trainingseinheit eingebaut.
→ Sie können dabei helfen, Schnelligkeit, Lauftechnik und Laufökonomie zu trainieren, ohne den Körper so stark zu belasten wie ein maximaler Sprint.
→ Auf Deutsch werden Strides häufig als Steigerungsläufe bezeichnet.
→ sh. auch Sprint, Lauf-ABC
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Superkompensation beschreibt den Prozess, bei dem sich dein Körper nach dem Training über das ursprüngliche Leistungsniveau hinaus verbessert.
→ Nach Belastung folgt Erholung, in der Muskeln und Ausdauer stärker werden.
→ Wichtig für Trainingsfortschritte – deshalb braucht es Pausen und gezieltes Training. -
Supination bedeutet, dass dein Fuß beim Laufen zu stark nach außen rollt, wenn er den Boden berührt.
→ Dadurch wird der Aufprall weniger gut abgefedert.
→ Kann zu Verletzungen führen und beeinflusst, welche Laufschuhe am besten passen.→ sh. auch Pronation
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Tapering bedeutet: Trainingsumfang vor einem Wettkampf reduzieren, damit sich dein Körper erholen und volle Energie aufbauen kann.
→ Weniger Kilometer, aber oft noch etwas Tempo.
→ Ziel: Frisch, ausgeruht und leistungsfähig am Start stehen. -
Tempodauerlauf (TDL) ist ein Lauftraining, bei dem du über eine längere Strecke in einem schnellen, aber nachhaltigen Tempo läufst.
→ Ziel: Deine Ausdauer bei hohem Tempo verbessern.
→ Intensität liegt knapp unter deiner Wettkampfgeschwindigkeit. -
Tempoläufe sind Trainingsläufe, die du bewusst schneller als dein normales Dauerlauftempo läufst.
→ Fördern Schnelligkeit, Laktattoleranz und Tempohärte.
→ Wichtig für Wettkampfvorbereitung, um längere Zeit ein höheres Tempo halten zu können. -
Ein Tempo Trainer ist ein Laufschuh, der vor allem für schnellere Trainingseinheiten entwickelt wurde.
→ Er kommt typischerweise bei Tempoläufen, Intervallen und anderen schnellen Einheiten zum Einsatz.
→ Im Vergleich zu einem klassischen Daily Trainer ist ein Tempo Trainer häufig leichter, direkter und dynamischer abgestimmt.
→ Viele Modelle verwenden besonders reaktive Mittelsohlenschäume. Einige besitzen zusätzlich eine Platte oder versteifende Elemente, wobei diese nicht zwingend aus Carbon bestehen müssen.
→ Im Vergleich zu reinen Wettkampfschuhen sind Tempo Trainer häufig stärker auf Trainingsalltag, Komfort und Haltbarkeit ausgelegt.
→ Die Übergänge zwischen Daily Trainer, Tempo Trainer und Wettkampfschuh sind fließend. Manche Modelle lassen sich problemlos für mehrere Einsatzbereiche verwenden.
→ „Tempo Trainer“ ist keine einheitlich definierte technische Schuhkategorie, sondern beschreibt in erster Linie den vorgesehenen Einsatzbereich eines Laufschuhs.
→ sh. auch Daily Trainer, Wettkampfschuh, Intervalltraining, Tempolauf, Mittelsohle
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Trabpause ist eine kurze, lockere Laufpause während des Trainings oder Wettkampfs.
→ Du läufst langsamer, um dich zu erholen, bleibst aber in Bewegung.
→ Hilft, die Muskulatur zu lockern und die Ausdauer zu verbessern. -
Der englische Begriff Trail und bedeutet Pfad oder Weg. Ist eine Form des Langstreckenlaufs, der abseits von asphaltierten Straßen stattfindet. Beliebte Trails sind oft in Bergregionen zu finden. Diese Läufe gehen meist über Wald- und Wanderwege und stellen eine besondere Herausforderung für Läufer dar. Außerdem sind sie wegen der landschaftlichen Schönheit sehr beliebt.
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Ein Trailschuh ist ein Laufschuh, der speziell für das Laufen abseits befestigter Straßen und Wege entwickelt wurde.
→ Typisch ist eine profilierte Außensohle mit Stollen (Lugs), die auf losem, weichem oder unebenem Untergrund für mehr Grip sorgen soll.
→ Je nach Einsatzbereich unterscheiden sich Trailschuhe deutlich: Modelle für Wald- und Schotterwege sind häufig weniger aggressiv profiliert als Schuhe für technische, steile oder matschige Trails.
→ Viele Trailschuhe verfügen über zusätzliche Schutz- und Stabilitätselemente, beispielsweise einen verstärkten Zehenbereich oder eine Rock Plate zum Schutz vor spitzen Steinen.
→ Dämpfung, Sprengung, Gewicht und Sohlenhöhe können ebenso unterschiedlich ausfallen wie bei Straßenlaufschuhen. „Trail“ beschreibt daher nicht einen bestimmten Schuhtyp, sondern vor allem den vorgesehenen Untergrund.
→ Einige Modelle sind als Door-to-Trail-Schuhe konzipiert und eignen sich sowohl für Asphaltpassagen als auch für leichte Trails.
→ sh. auch Außensohle, Grip, Lugs, Laufschuh
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Traktion bezeichnet die Kraftübertragung zwischen Laufschuh und Untergrund, ohne dass der Schuh dabei unnötig wegrutscht.
→ Eine gute Traktion unterstützt einen sicheren Abdruck, Richtungswechsel sowie das Laufen bergauf und bergab.
→ Sie wird vor allem durch Gummimischung, Profil und Beschaffenheit der Außensohle beeinflusst.
→ Welche Traktion ein Schuh bietet, hängt stark vom Untergrund und den Bedingungen ab. Nässe, Schlamm, Schnee, Felsen oder loser Boden stellen unterschiedliche Anforderungen.
→ Bei Trailschuhen können ausgeprägte Stollen (Lugs) die Traktion auf weichem und unebenem Untergrund verbessern.
→ Traktion und Grip werden im Laufbereich häufig synonym verwendet. Streng genommen beschreibt Grip eher die Bodenhaftung, während Traktion stärker die Übertragung von Kräften auf den Untergrund meint.
→ sh. auch Grip, Außensohle, Lugs, Trailschuh
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Ultra bezeichnet jeden Lauf, der länger als ein Marathon (42,195 km) ist.
→ Oft 50 km, 100 km oder sogar noch mehr.
→ Extrem herausfordernd für Ausdauer und Kopf.
→ Beliebt bei erfahrenen Läufern, die ihre Grenzen testen wollen. -
Übertraining bedeutet, dass du zu viel und zu hart trainierst, ohne deinem Körper genug Erholung zu geben.
→ Folgen: Müdigkeit, Leistungseinbruch, erhöhte Verletzungsgefahr.
→ Anzeichen: Anhaltende Erschöpfung, schlechter Schlaf, hoher Ruhepuls.
✅ Lösung: Pausen, Regeneration und angepasstes Training. -
Virtual Run ist ein virtueller Wettkampf, bei dem du die Strecke allein und ortsunabhängig läufst und deine Zeit per App oder Uhr aufzeichnest.
→ Ergebnisse werden online hochgeladen und mit anderen verglichen.
→ Beliebt, wenn keine echten Laufveranstaltungen möglich sind oder zur zusätzlichen Motivation. -
VO₂max gibt an, wie viel Sauerstoff der Körper bei maximaler Anstrengung aufnehmen und nutzen kann.
→ Maßeinheit: ml O₂ pro kg Körpergewicht pro Minute (ml/kg/min)
Je höher dein VO₂max, desto besser ist deine Ausdauer-Leistungsfähigkeit.
→ Einfach gesagt: Es zeigt, wie fit dein Herz-Kreislauf-System ist.
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Vorfußlauf bedeutet, dass du beim Laufen zuerst mit dem Vorderfuß (Ballennbereich) aufsetzt.
→ Fördert eine bessere Dämpfung durch die Fußmuskulatur.
→ Kann die Laufökonomie verbessern und Verletzungen reduzieren.
→ Erfordert oft eine Umstellung der Lauftechnik.→ sh. auch Fersenlauf + Mittelfußlauf
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Ein Wettkampfschuh ist ein Laufschuh, der speziell auf schnelles Laufen und den Einsatz bei Wettkämpfen ausgelegt ist.
→ Im Vergleich zu klassischen Daily Trainern stehen meist geringes Gewicht, Dynamik und eine effiziente Vorwärtsbewegung stärker im Vordergrund.
→ Moderne Wettkampfschuhe besitzen häufig besonders leichte und reaktive Mittelsohlenschäume sowie eine integrierte Platte oder andere versteifende Elemente.
→ Modelle mit einer Carbonplatte werden häufig als Carbonschuhe bezeichnet. Nicht jeder Wettkampfschuh ist jedoch automatisch ein Carbonschuh.
→ Je nach Modell sind Wettkampfschuhe für unterschiedliche Distanzen ausgelegt – vom 5-Kilometer-Lauf bis zum Marathon.
→ Wettkampfschuhe können auch im Training eingesetzt werden, beispielsweise bei Tempoeinheiten oder wettkampfspezifischen Läufen.
→ Ein Wettkampfschuh macht dich nicht automatisch schneller. Wie stark du von einem bestimmten Modell profitierst, ist individuell und hängt unter anderem von Laufstil, Tempo und Passform ab.
→ sh. auch Laufschuh, Daily Trainer, Carbonschuh, Carbonplatte, Mittelsohle
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Die Zehenbox bezeichnet den vorderen Bereich eines Laufschuhs, in dem sich deine Zehen befinden.
→ Ihre Breite, Höhe und Form bestimmen, wie viel Platz deine Zehen im Schuh haben und wie frei sie sich bewegen können.
→ Eine ausreichend große Zehenbox kann besonders bei längeren Läufen wichtig sein, da die Füße unter Belastung anschwellen können.
→ Ist die Zehenbox zu eng oder zu kurz, können die Zehen aneinander oder am Schuh reiben und Druckstellen entstehen.
→ Eine besonders breite Zehenbox ist jedoch nicht automatisch besser: Entscheidend ist, dass der Laufschuh zur individuellen Fußform passt und ausreichend Halt bietet.
→ Die Form der Zehenbox unterscheidet sich je nach Laufschuhmodell und Hersteller teilweise deutlich.
→ sh. auch Laufschuh, Passform, Sprengung
Hinweis: Trotz sorgfältiger Recherche kann keine Gewähr für Richtigkeit oder Vollständigkeit übernommen werden – insbesondere bei Begriffen mit medizinischem Hintergrund. Bei Unsicherheiten oder gesundheitlichen Fragen empfiehlt sich die Rücksprache mit Fachpersonal oder Ärzt*innen.
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