Ich weiß, wie man einen Marathon einteilt – aber nicht immer mein eigenes Leben.
Es ist Sonntagabend. Eigentlich einer dieser Momente, in denen man zufrieden auf die vergangene Woche zurückblicken könnte. Ich war arbeiten, habe mein Training durchgezogen, Freunde getroffen und die üblichen Dinge erledigt, die eben erledigt werden müssen.
Trotzdem sitze ich auf der Couch und denke an die Dinge, die in der vergangenen Woche und am Wochenende mal wieder nicht passiert sind.
Ist die Lauf-Community toxisch?
Laufen gilt als einer der zugänglichsten und positivsten Sportarten überhaupt. Es braucht kaum Ausrüstung, keine Mitgliedschaft und keine festen Regeln – nur ein Paar Schuhe und den ersten Schritt vor die Tür. Gleichzeitig ist rund ums Laufen in den letzten Jahren eine riesige Community entstanden: auf Social Media, bei Events, in Apps und Laufgruppen.

